Mediation und Schlichtungsstelle gemäß Bay. Schlichtungsgesetz

Schlichtungsstelle gemäß Bay. Schlichtungsgesetz

Die nachbarrechtlichen Probleme sind meist Bestandteil der Schlichtungstätigkeit. In bestimmten Fällen ist vor Einleitung gerichtlicher Schritte eine Schlichtung oder wenigstens ein Versuch hierzu zwingend gesetzlich vorgeschrieben.

Erst wenn der Schlichter keine einvernehmliche Lösung zwischen den streitenden Parteien gefunden hat, steht der Klageweg offen. Der Versuch der Schlichtung wird dokumentiert. 

Ich bin von der Rechtsanwaltskammer Nürnberg zugelassen, Schlichtung als regelmäßige Aufgabe wahrzunehmen und bin für Sie auch hier die Anlaufstelle, wenn Sie ein Problem mit Ihrem Nachbarn haben. 

Die Erfahrung hat bisher gezeigt, dass sich sehr viele Nachbarschaftsstreitigkeiten außergerichtlich und einvernehmlich zwischen den Parteien klären lassen. Dahinter steht der Gedanke, dass Nachbarn auch nach einem Streit weiter nebeneinander wohnen und miteinander auskommen müssen. Kommt es aber zu einem Prozess, ist ein angenehmes nachbarschaftliches Miteinander oft nicht mehr herzustellen. 

Wenn Sie also Ärger mit Ihrem Nachbarn haben, weil beispielsweise die Äste eines Baumes zu weit in Ihr Grundstück hinein wachsen und Sie klären wollen, ob Sie die Äste kürzen dürfen oder nicht oder wenn Sie sich mit Ihrem Nachbarn uneins sind, wem die Früchte, die von einem Baum oder Strauch in den Nachbargarten fallen, gehören, bin ich Ihre kompetente Ansprechpartnerin.

Mediation

Mit Mediation ans Ziel

Ich bin als Mediatorin ausgebildet. Gerade bei Konflikten, die bereits mehrere Eskalationsstufen erreicht haben, kann eine professionelle Mediation die Gräben zwischen den Parteien überwinden.

Eine Mediation ist immer dann ein sinnvolles Instrument, wenn es Ihnen nicht gelingt, bei einer Meinungsverschiedenheit oder einem Konflikt ohne Vermittlung von außen eine Lösung zu finden.
Als oberstes Ziel möchte die Mediation letztendlich eine Win-win-Situation herstellen. Es soll also keinen Verlierer geben, sondern alle Beteiligten sollen nach dem Mediationsprozess das Gefühl haben, dass ihre Sicht der Dinge Beachtung gefunden hat und sich im Ergebnis wieder findet. Gemeinschaftlich versuchen die Parteien, eine konstruktive Lösung des Problems zu finden. 

Die Mediatorin ist ausschließlich die neutrale Mittlerin im Lösungsfindungsprozess, sie gibt keine Lösungen vor, sondern die Parteien müssen sich freiwillig auf die gemeinsame Suche machen, wie ihr Konflikt aufzulösen ist und sollen gemeinsam die Lösung finden. Jeder engagiert sich aktiv an der Konfliktlösung. Es geht nicht darum, Recht zu bekommen, sondern darum, eine faire Lösung für alle Beteiligten zu finden.

Eine Mediation ist immer dann sinnvoll, wenn die Parteien motiviert sind, sich einigen zu wollen, weil sie beispielsweise auch nach dem Konflikt weiter miteinander auskommen müssen. Die Auseinandersetzung findet nicht in der Öffentlichkeit statt, wie zum Beispiel in einem Gerichtssaal. Dies schafft Vertrauen, außerdem sind alle Äußerungn vertraulich.

Mit meiner Ausbildung in Integrierte Mediation bringe ich die besten Voraussetzungen auch für Mediationen mit, bei denen die Festlegung von Standardmodellen nicht oder nicht von vorneherein möglich ist, sondernmit Überschneidungen oder Kombinationen von Mediationsverfahren oder -Modellen zu rechnen ist oder bei denen der Konflikt bereits hohe Eskalationsstufen erreicht hat.